Home Galerie

DB Schenker setzt mit Erdgas-LKW ein ‚grünes‘ Zeichen in Oberösterreich

(Hörsching, am 10.05.2012) Die Geschäftsstelle Linz der Schenker & Co AG nimmt am 10. Mai 2012 die ersten beiden Erdgas-Lkw für den Verteilerverkehr in Betrieb: der Iveco Daily 35S14G EEV wird mit seiner Nutzlast von bis zu 735 Kilo und seinen acht Palettenstellplätzen in der Linzer Innenstadt dafür sorgen, dass Partikelausstoß und Feinstaubbelastung sinken. Der Iveco Eurocargo MLC 150 E 20 P CNG ist für eine Nutzlast bis 7,5 Tonnen ausgelegt und kann 15 Paletten laden. Die Firma Bucher Transporte wird mit diesem Lkw im Auftrag von DB Schenker täglich Sendungen im Industriedreieck Linz-Wels-Steyr abholen und zustellen.

Erster Schritt zur Umstellung der Nahverkehrsflotte bei DB Schenker Linz
Als größter europäischer Landverkehrsspediteur bemüht sich DB Schenker bereits seit vielen Jahren um eine effiziente Abwicklung seiner Systemverkehre sowie um den Einsatz der Bahn auf der langen Strecke. „Auf der letzten Meile aber, also bei der Zustellung oder Abholung der Sendungen unserer Kunden im Zentralraum Linz, gibt es zum Lkw keine Alternative. Es gibt jedoch alternative Antriebe, die wir in Zukunft konsequenter nutzen möchten“, kündigt Robert Fellinger, Geschäftsstellenleiter der Schenker & Co AG in Linz, an.

Sollten sich die beiden neuen Erdgas-Lkw im täglichen Betrieb bewähren, so könnte laut Fellinger mittelfristig mindestens die Hälfte der Nahverkehrsflotte auf Erdgas-Antrieb umgestellt werden. Diese Flotte umfasst derzeit 60 Fahrzeuge, die größtenteils von Frächterpartnern betrieben werden.
„Die Anschaffungskosten für Erdgas-Lkw sind zwar teurer als bei herkömmlichen Fahrzeugen, aber diese Mehrkosten nehmen wir in Kauf, leisten wir dadurch doch einen wichtigen Beitrag für reinere Luft in Großraum Linz“, bekräftigt Fellinger die Entscheidung.

Daten und Fakten zu den „grünen Lkw“
Die auffällig gestalteten, neuen Erdgas-Lkw der Geschäftsstelle Linz von DB Schenker stoßen weniger CO2 aus als herkömmliche Dieselfahrzeuge - bei ausschließlicher Verwendung von Biogas können die Fahrzeuge sogar CO2-neutral betrieben werden.
Die Geräuschemissionswerte der Erdgas-Trucks liegen bis zu 50 Prozent unter jenen eines Dieselmotors. Beide Fahrzeuge entlassen zudem kaum Feinstaubpartikel in die Luft. Damit können Sie auch in die Stadt einfahren, wenn Dieselfahrzeugen die Zufahrt wegen zu hoher Feinstaubbelastung verboten ist.
Beide neuen Erdgas-Lkw erfüllen die strenge Abgasnorm EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle), sie unterschreiten damit bereits jetzt weitgehend die künftigen EURO 6-Vorgaben.

Die Reichweite der Erdgas-Fahrzeuge liegt mit 300 bis 450 Kilometern unter jener konventioneller Diesel-Lkw. Durch das mittlerweile dichte Netz von 33 Erdgas-Tankstellen in Oberösterreich sollten aber auf den täglichen Touren keine Probleme entstehen.

Als einer der weltweit größten Hersteller von Nutzfahrzeugen aller Gewichtsklassen hat sich IVECO schon sehr früh dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Derzeit rangiert Fiat Industrial, dessen Lastwagensparte Iveco bildet, an erster  Stelle im „Dow Jones Sustainability World Index“ (Index für Nachhaltigkeit) für Industrieunternehmen. „Nachhaltigkeit in der Materialbeschaffung sowie ressourcenschonender Einsatz von Energie in der Fahrzeug- und Komponentenmontage, die permanente Optimierung von Dieselmotoren und ein breit gefächertes Angebot an umweltfreundlichen Nutzfahrzeugen mit Elektro-, Hybrid- und Erd- sowie Flüssiggasantrieb sind unser aktiver Beitrag zum umweltfreundlichen Gütertransport auf der Straße“, so Karl-Martin Studener, Geschäftsführer der Iveco Austria Ges.m.b.H.

Das Ziel von DB Schenker: -20 Prozent CO2 bis 2020
Die Anschaffung der neuen Erdgas-Lkw fügt sich in eine Reihe von Maßnahmen, die DB Schenker unter dem Titel „Green Logistics“ gesetzt hat. So optimiert der Logistikdienstleister seit einigen Jahren die Fahrweise seiner Frächterpartner durch ECO-Driving-Schulungen. Mit dieser Maßnahme avancierte DB Schenker in Österreich zum offiziellen klima:aktiv-Partner des Lebensministeriums. In maßgeschneiderten Trainings erhalten die Frächter Tipps für eine Fahrweise, die Umwelt und Material schont. In ganz Europa wurden vom Konzern  bereits mehr als 30.000 Fahrer in umweltschonender Fahrweise geschult. Weiters setzt DB Schenker in Österreich ausschließlich Lkw ein, die mindestens die Anforderungen der Schadstoffklasse EURO 3 erfüllen.
Auch über die Niederlassungen in Österreich und weltweit wird mittels modernster Bautechnik die Umwelt geschont. Zum Beispiel wird in betriebseigene Hackgutverfeuerungs-, Klär- und Bewässerungsanlagen oder auch energieeffiziente Heiz- und Kühllastsysteme investiert. In der Niederlas-sung Linz konnte der Erdgasverbrauch durch den Einbau von Molekularzer-stäubern in die Heizungsanlage um sieben Prozent gesenkt werden. Außerdem ist das Unternehmen Projektpartner von „Naturnahe Gewerbeflächen“ und renaturisiert Industrieflächen. Hochfrequente Ladegeräte für den Staplerbetrieb haben den Stromverbrauch in der Niederlassung um 20 Prozent gesenkt, die Müllentsorgung wurde durch Recycling ausgabenneutral gestaltet.
Besonders hervorzuheben ist der Danube Nordic Shuttle, eine Kombiverkehrsverbindung zwischen Wels und Rostock v.v., die von der Geschäftsstelle Linz mit hohem Einsatz vermarktet wird. Dieser Zug transportiert zweimal wöchentlich jeweils 32 Ladeeinheiten - und zwar sowohl WABs als auch Trailer (Plane, Thermo, Megatrailer) und Container  - über eine Strecke von 30.000 Kilometern. Jede Woche verlagert DB Schenker damit 120.000 Lkw-Kilometer zwischen Wels und Rostock v.v. auf die Schiene und trägt damit erheblich zur CO2-Reduktion bei. Im Vergleich zum reinen Lkw-Verkehr auf der gleichen Strecke vermeidet der Danube Nordic Shuttle bis zu zwei Drittel des CO2-Ausstoßes!

DB Schenker Terminal Linz-Hörsching feiert „10-Jahres-Jubiläum“
Der Standort von DB Schenker in Linz-Hörsching wurde vor zehn Jahren eröffnet und dient als Drehscheibe für Lkw -Verkehre, Luft- und Seefrachten sowie als modernes Center für Lagerlogistik. Derzeit sind 250 Mitarbeiter am Standort tätig. Im Jahr 2011 wurden im Terminal mehr als 950.000 Sendungen abgefertigt.

DB Schenker in Wien – regionales Head Office Südosteuropa
Die Schenker & Co AG in Wien fungiert als Regional Head Office für Südosteuropa. Zur Region gehören die Länder Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Rumänien, Moldawien, Bulgarien, Griechenland, Zypern und die Türkei. In der gesamten Region sind derzeit über
5.000 Mitarbeiter beschäftigt.

DB Schenker weltweit
DB Schenker ist einer der führenden Anbieter von integrierten Logistikdienstleistungen aus den Sparten Landverkehr, Luft- und Seefracht sowie Kontraktlogistik und Supply Chain Management; zum Angebot gehören auch Messelogistik, Projektlogistik, Verzollung sowie Sport- und Eventlogistik. DB Schenker beschäftigt weltweit mehr als 94.000 Mitarbeiter an über 2.000 Standorten in mehr als 130 Ländern weltweit.

Rückfragehinweis:
Wolfgang Schmid
Leiter Marketing
Schenker & Co AG
Tel. +43(0)5 7686-210 120
Fax +43(0)5 7686-210 129
wolfgang.schmid@schenker.at
www.schenker.at

Pressebilder zum Download